Was ist Parkinson?
Die Parkinson-Krankheit (PD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die mit dem Verlust der dopaminergen Innervation in der Substantia nigra (Basalganglien) einhergeht.
Andere veränderte Schaltkreise, Strukturen und Neurotransmitter erklären bekanntermaßen das breite Spektrum der mit der Krankheit verbundenen Symptome.
Die Prävalenz der Parkinson-Krankheit hat sich in den letzten 25 Jahren verdoppelt. Weltweit waren 2019 Schätzungen zufolge mehr als 8,5 Millionen Menschen betroffen. (WHO, 2022)
Die auslösende Ursache ist unbekannt, obwohl sie wahrscheinlich multifaktoriellen Ursprungs ist und biologische, genetische, Umwelt- und Alterungsfaktoren eine Rolle spielen können.
Motorische Symptome: Ruhetremor, Bradykinesie, Rigidität, Haltungsinstabilität.
Nicht-motorische Symptome: Neuroskelettale Störungen, autonome Störungen, sensorische Störungen, Schlafstörungen.
Ziele der Physiotherapie bei der Parkinson-Krankheit.
Verbessern Sie die Lebensqualität des Einzelnen, indem Sie das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen und die Auswirkungen des natürlichen Fortschreitens der Symptome
auf sein Arbeits-, Sozial- und Familienumfeld minimieren.
Wie machen wir das?
Arbeiten Sie an der Bewegungsqualität und Koordination.
Arbeiten Sie an Elastizität, Kraft und Muskeltonus.
Haltungsumerziehung.
Training der Aufricht- und
Gleichgewichtsreaktionen
Maximieren Sie die funktionelle Kapazität und Unabhängigkeit bei ADLs.
Gangtraining.
Im Einzelnen gehen wir wie folgt vor:
1. Erste Bewertung
Klinisches Interview: Erfasst Informationen zu motorischen Symptomen (Tremor, Rigor, Bradykinesie) und nicht-motorischen Symptomen (Schlafstörungen, Müdigkeit, Schmerzen, Depression).
Funktionelle Beurteilung: Verwendet Skalen wie UPDRS (Unified Parkinson’s Disease Rating Scale), Tinetti-Test und Timed Up and Go (TUG).
Gang- und Gleichgewichtsanalyse: Achten Sie auf Blockaden, Festination und Sturzgefahr.
Atemwegsuntersuchung: Bewertet die Lungenkapazität und die Thoraxbeweglichkeit.
2. Gestaltung therapeutischer Ziele
Verbessern Sie Ihre Mobilität und Unabhängigkeit bei alltäglichen Aktivitäten.
Gang und Haltung neu trainieren.
Stärken Sie Ihre Muskeln und verbessern Sie Ihre Flexibilität.
Trainieren Sie das Gleichgewicht und beugen Sie Stürzen vor.
Optimieren Sie die Atemfunktion.
Reduzieren Sie Rigidität und Bradykinesie.
Bringen Sie Entspannungs- und Selbstkontrolltechniken bei.
3. Physiotherapeutische Intervention
a. Therapeutische Übungen
Gelenkbeweglichkeit: Aktive und passive Übungen zur Aufrechterhaltung der Beweglichkeit.
Muskelstärkung: Schwerpunkt sind die unteren Extremitäten und der Rumpf.
Gangtraining: Nutzung visueller und akustischer Hinweise zur Verbesserung von Trittfrequenz und Schrittlänge.
Gleichgewicht: Übungen auf instabilem Untergrund und Richtungswechsel.
https://www.parkinson.org/library/espanol/fact-sheets/recomendaciones-ejercicio
b. Komplementäre Therapien
Entspannungstechniken: Zwerchfellatmung und Autogenes Training.
Sensorische Stimulation: Verwendung von Texturen und Vibrationen zur Verbesserung der Propriozeption.
c. Educación y asesoramiento
Bringen Sie Strategien zur Überwindung motorischer Blockaden bei.
Beratung zu Hausanpassungen zur Verbesserung der Sicherheit.
Schulen Sie Familienmitglieder und Pflegekräfte in Assistenz- und Mobilitätstechniken.
https://unamglobal.unam.mx/global_tv/concluyen-el-proyecto-cerebro-humano/
4. Überwachung und Neubewertung
Vereinbaren Sie regelmäßige Sitzungen, um den Fortschritt zu bewerten und den Therapieplan anzupassen.
Verwenden Sie dieselben Bewertungsskalen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu messen
🏠 Wie wäre es mit Training zu Hause?
Unverzichtbar! Ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm unter Anleitung von Profis kann viel bewirken. Gehen Sie zur Musik, nehmen Sie die Treppe, machen Sie sanftes Yoga oder Dehnen … alles hilft.
🔑 Konsistenz > > Intensität
❤️ Leben mit Parkinson, aber auch mit Bewegung
Parkinson kann viele Dinge verlangsamen, muss aber nicht Ihr Leben zum Stillstand bringen. Mit einem multidisziplinären Ansatz – bei dem die Physiotherapie eine Schlüsselrolle spielt – ist es möglich:
✔ Bewahren Sie Ihre Unabhängigkeit
✔ Reduzieren Sie die Auswirkungen der Symptome
✔ Finden Sie wieder zu Ihrem Körper und Ihren Fähigkeiten